Selbstlern Zentrum
Das Beispiel Erkelenz
Was ist ein Selbstlernzentrum
Was ein Selbstlernzentrum oder kurz "SLZ" ist, das lässt sich am besten im Zusammenhang mit dem Leitspruch des SLZ am
CorneliusBurghGymnasium Erkelenz erklären:
Von Schülern, für Schüler, mit Schülern.
Es handelt sich beim SLZ nämlich in erster Linie um eine Möglichkeit, in der Schule eigenständig mit PCs arbeiten zu können, ohne dafür in einen Computerraum gehen zu müssen. Im Fall Erkelenz ist dazu ein Raum mit 21 PCs eingerichtet worden, und zwar
von Schülern. An diesen PCs können Schüler nun einzeln, als Kleingruppen oder auch als ganze Klasse arbeiten (
für Schüler).
Für diese Arbeit stehen neben einem Internetzugang auch das
OpenOffice-Paket mit allen üblichen Office-Anwendungen zur Verfügung, ebenso besteht die Möglichkeit E-Mail und Instant-Messenger wie ICQ & Co. zu verwenden. Die Ergebnisse können entweder im Schüler-eigenen Account oder auf dem eigenen USB-Stick gespeichert werden.
Desweiteren ist das SLZ mit einem Drucker und einem Kopierer ausgestattet. Jedem Besucher ist es gestattet, für 10 Cent je Seite zu drucken/kopieren.
Das ganze System wird aber nicht nur von den Schülern geplant, sondern auch komplett
mit Schülern realisiert. So liegt die Verwaltung in allen Bereichen in der Hand der Administratoren und Betreuer, die alle Schüler des CBG sind. Ein einzelner Lehrer sorgt als Kontaktperson für das Team dafür, dass Anliegen und Wünsche des Teams an die Schule genauso übermittelt werden wie umgekehrt.
Der Raum für das SLZ wurde von der Schule zur Verfügung gestellt, sämtliche Hardware im SLZ wurde gestiftet oder mit Fördergeldern angeschafft und jegliche verwendete Software ist frei (und damit kostenlos). Dies ermöglicht es dem SLZ, die Benutzung der PCs für jeden Schüler kostenlos anzubieten. Grundsätzlich ist jeder Schüler des CBG dazu berechtigt, sich einen eigenen Account anzulegen zu lassen und diesen zu verwenden.
Wie und wann ist das entstanden?
Welche Unterstützung gab es von der Schule?
Welche Unterstützung gab es von außerhalb der Schule?
Wer hat das Selbstlernzentrum geleitet?
Die Leitung wurde frei nach dem Leitmotto-Teil "mit Schülern" immer von Schülern der fortgeschrittenen Mittel- und der Oberstufe geleitet. Die ersten Administratoren waren
SteffenJoeris, Patrick Oberherr, Stefan Pachur, Florian Stiegen und
PatrickWinnertz. Letzterer war nach seiner eigentlichen Amtszeit noch längere Zeit aktiv an der Leitung des SLZ beteiligt. Dabei hat er den nachfolgenden Leiter der SLZ,
PhilippHuebner, in die Systemverwaltung eingearbeitet. Dieser wiederum hat 2008 die Leitung an Tobias Freyer übergeben. Zwischen Mitte 2009 und März 2010 war
TimoWedemeier der Leiter des SLZ. Das SLZ befindet sich damit bereits in der 4. Administrations-Generation, wobei jeweils das Wissen der vorherigen an den oder die nachfolgenden, neuen Leiter und Administratoren des SLZ weitergegeben wird.
Was ist aus den aktiven Administratoren geworden?
Gibt es eine Nutzungsordnung und wie sieht die aus?
Die Nutzungsordnung ist ein wesentlicher Bestandteil der Regeln in einem Selbstlernzentrum. Da die Aufsicht ausschließlich durch Mitschüler geleistet wird muss man klare Regelungen und Bedingungen schaffen, die das Miteinander während des Betriebs regeln. Diese Regeln werden in der Nutzungsordnung gesammelt. Sie muss von jedem neuen Nutzer unterschrieben werden, bei Minderjährigen zusätzlich durch die Erziehungsberechtigten, um Accountdaten zu erhalten. Bei Missachtung der Regeln kann man sich als Betreuer (Mitglied des Teams) auf die Nutzungsordnung beziehen und ggf. Sanktionen aussprechen. Die Nutzungsordnung sollte auch nicht als etwas Starres angesehen werden. Sie sollte ständiger Prüfung unterstehen, damit man sie an die aktuelle Situation im Selbstlernzentrum anpassen kann (Änderungen natürlich nur in Form von Teamentscheidungen).
Accountsharing ist untersagt. Jeder Nutzer hat einen eigenen Account, damit bei Missbrauch / illegalen Aktivitäten der verantwortliche Schüler identifiziert werden kann.
Zugleich soll den Schülern der Datenschutz näher gebracht werden. Gibt man einem Mitschüler die Zugangsdaten zu seinem Account, gibt damit möglicherweise den Zugriff auf viele persönliche Daten weiter, wie Zugangsdaten, die in Browser, Mail-Programm oder Messenger hinterlegt sind.
Ein Beispiel für eine [BenutzerOrdnung:Nutzungsordnung], die die wesentlichen Regeln und Regelungen enthält:
Die Datei entspricht nicht der Druckform, sondern ist ein Aushang der aktuellen Nutzungsordnung.
Benutzerordnung.pdf
Welche besonderen Ereignisse oder Erfahrungen wurden im Selbstlernzentrum gemacht?