customTerminalserverLenny

Es folgt hier die Beschreibung wie man basierend auf Debian Lenny einen Terminalserver selbst aufsetzt und an einen Skolelinux-Tjener anbindet. Teile dieser Anleitung können auch dazu verwendet werden, um eine Debian-Workstation an Skolelinux anzubinden.

/!\ WICHTIGER HINWEIS: /!\

Dies ist ein HowTo für Eigenentwicklungen. Es fehlen massig Integrationen und Feinheiten die Debian Edu bietet. Ich empfehle auf jeden Fall Debian Edu Lenny zu nehmen, erhältlich hier: http://wiki.debian.org/DebianEdu/Download

Dabei kann Desktopumgebung und Software nach eigenem Geschmack gewählt werden. Ich beschreibe hier wie man KDE4.2.4 und OpenOffice 3.1.0 installiert.

Verweis

Nigel Barker hat hier im internationalen Debian-Wiki einen Versuch beschrieben, aus einer Debian-Installation ein Debian-Edu zu machen. Er verwendet dabei die originalen Pakete aus dem Skolelinux-Repositorium. Um ein funktionierendes System zu erhalten, sind jedoch weitere Schritte notwendig, die Philipp hier beschreibt.

Installation Basissystem

Als Grundlage installiere ich ein absolut minimales Debian System auf gewohnte Art und Weise. D.h. ich installiere das Basissystem, und wenn ich zur Auswahl der Tasks komme wähle ich alles ab.

Installationsmedien unter http://www.debian.org/distrib/

Anschließend starte ich in mein neues minimales Debian.

eth0 ist mein Interface für das Servernetz, eth1 ist mein Interface für das ThinClientnetz. eth0 ist in /etc/network/interfaces bereits konfiguriert, eth1 nicht.

Installation Desktop

Folgende sources.list habe ich benutzt (allerdings über approx anstatt direkt aus dem Netz, spielt aber keine Rolle für eine einzelne Installation):


 # Debian

 deb http://mirror.netcologne.de/debian lenny main contrib non-free
 
 deb-src http://mirror.netcologne.de/debian lenny main contrib non-free

 # Debian Security

 deb http://mirror.netcologne.de/debian-security  lenny/updates main contrib non-free
 
 deb-src http://mirror.netcologne.de/debian-security  lenny/updates main contrib non-free

 # Debian Volatile

 deb http://mirror.netcologne.de/debian-volatile lenny/volatile main contrib non-free

 deb-src http://mirror.netcologne.de/debian-volatile lenny/volatile main contrib non-free

 # Backports

 deb http://mirror.netcologne.de/debian-backports lenny-backports main contrib non-free

 deb-src http://mirror.netcologne.de/debian-backports lenny-backports main contrib non-free

 # Multimedia

 deb http://mirror.netcologne.de/debian-multimedia.org lenny main

 deb-src http://mirror.netcologne.de/debian-multimedia.org lenny main

 # Debian Desktop

 deb http://www.debian-desktop.org/pub/linux/debian/kde42 lenny kde42 kde421 kde422 kde423 kde424
 
 deb-src http://www.debian-desktop.org/pub/linux/debian/kde42 lenny kde42 kde421 kde422 kde423 kde424


Damit apt-get sich nicht über unbekannte Pakete beschwert, mache ich Folgendes:

Folgendes schreibe ich in /etc/apt/apt.conf (Datei erstellen wenn nicht vorhanden):

 APT::Install-Recommends "0";
 APT::Install-Suggests "0";

Dadurch verhindere ich, dass mein System überladen wird. Außerdem werden dann störende Pakete wie der avahi-daemon und libnss-mdns nicht automatisch mitinstalliert.

Danach installiere ich einen Desktop meiner Wahl:

Beispiel KDE 4 {{{ apt-get install flashplugin-nonfree flashplugin-nonfree-extrasound gaim htop kde4-minimal kde-l10n-de kdeedu kdegraphics kdemultimedia less iceweasel iceweasel-l10n-de icedove icedove-l10n-de kopete pidgin rsync screen ssh sun-java6-plugin unp vim yakuake xorg }}}

Beispiel KDE 3.5 {{{aptitude install flashplayer-mozilla sun-java5-jdk netbeans-ide kdesdk freemind kdissert aptitude install nload apt-file mozilla-plugin-vlc kdebase kdeedu xorg dosemu xfonts-dosemu aptitude install ttf-mscorefonts-installer fontforge tf-xfree86-nonfree ttf-linux-libertine ttf-sjfonts aptitude install iceweasel iceweasel-l10n-de vym scite eric screem aptitude install -t lenny-backports kpdf pdfedit screen }}}

Kleiner Tipp aus Erfahrung: ksnapshot besser nicht mitinstallieren, oder anschließend wieder entfernen. Denn sonst kann man jeden ThinClient zum Absturz bringen, indem man die Druck-Taste einige Sekunden lang gedrückt hält.

Installation OpenOffice.org:

Ich installiere noch sysv-rc-conf und deaktiviere damit bequem den Start vom KDM.


Tjener-Anbindung

mount.nfs: Either use '-o nolock' to keep locks local, or start statd.}}}


LTSP

Nun wird der Einzelplatz zum Terminalserver:


Durch die angepasste rc.local im ltsp.tar.gz ist der Terminalserver spätestens nach einem Neustart so konfiguriert, das im Thinclient-Netz auch Workstations betrieben werden können (sowohl Linux als auch Windows). Entsprechend bekommen auch alle anderen Rechner in diesem Netz Zugriff auf das Servernetz und damit vermutlich aufs Internet.


Wenn alles korrekt ist, sollten jetzt die Terminals problemlos starten.


Troubleshooting


Vielen Dank (ToDo: Anleitung für Diskless Client Server)


PhilippHuebner/customTerminalserverLenny (last edited 2013-11-03 12:10:57 by anonymous)

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