
Veranstaltungstipp:
CreativeCommonsNight
Skolelinux Artwork
Diese Seite beschreibt, auf welche Weise sich Grafiker und Designer in das Skolelinux-Projekt einbringen können:
- Wo lassen sich Grafiken ansprechend und schulgerecht anpassen?
- In welchem Format müssen die verschiedenen Grafiken vorliegen?
- Welche Software eignet sich dazu?
- Wo finde ich Beispiele?
- Welche lizenzrechtlichen Aspekte sind zu beachten?
- Mit welchen Tricks arbeiten alte Hasen?
BitteErgaenzen
Orte
- Bootvorgang:
- KDE:
- Bild, das im Anmeldemanager (KDM) gezeigt wird (ca. 60x60). GDM verwendet Hintergrundbilder (Fullscreen)
- Hintergrundbilder für den Desktop (Beispiele)
- weitere Hinweise unter KDE3/Themes
- Sonstiges
- CD-Cover (ca. 12x12 cm, bei 300dpi: 1429x1417)
- Favicons (16x16 oder 32x32)
- Symbole für Webmin (48x48 indiziert)
- Grafiken für den Internetauftritt (Web-Design): Logos, Banner
- Fotos für Faltblätter und Flyer (z.B. Klassenräume, Schüler/innen bei der Arbeit)
Formate
- Generell muss unterschieden werden zwischen
- Pixel- oder Bitmap-Grafiken und
- Vektorgrafiken, die frei skalierbar sind.
Bitmap-Grafiken
Pixelgrafiken kommen mit unterschiedlicher Farbtiefe zum Einsatz:
- S/W-Grafiken benötigen nur ein Bit je Pixel, spielen heutzutage aber eine verschwindende Rolle.
- Graustufenbilder werden mit 8 Bit je Pixel kodiert (256 Graustufen) und können verlustfrei im GIF-Format gespeichert werden.
- Indizierte Bilder mit Farbpalette kommen mit bis zu 256 Farben aus, auch hier bietet sich eine verlustfreie Speicherung als GIF an.
- Viel- und Echtfarbenbilder (High/True Color) kodieren für jedes Pixel einen Farbcode als RGB-Tripel. In der Regel wird eine Farbtiefe von 24 Bit verwendet (3 Byte je Pixel). Dieses Format wird von GIF nicht unterstützt.
| Format / Feature |
PNG |
GIF |
JPEG |
| Graustufen |
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| Indiziert (Farbpalette) |
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| Echtfarben |
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| Transparenz |
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- |
| Verlustfreie Kompression |
möglich |
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möglich |
| Verlustbehaftete Kompression |
- |
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Da Grafikkarten in der Regel Echtfarben unterstützen, werden in den meisten Fällen Grafiken mit einer Farbtiefe von 24 Bit benötigt. Graustufenbilder spielen vor allem für Druckvorlagen eine Rolle.
Pixelgrafiken haben den Nachteil, dass sie sich nur begrenzt skalieren lassen. Häufig benötigt man aber dieselbe Grafik in mehreren Größen. Dieses Problem lässt sich mit Hilfe von Vektorgrafiken lösen:
Vektorgrafiken
Vektorgrafiken gewinnen zunehmend an Bedeutung. Bereits jetzt liegen unter KDE alle Programmsymbole als Vektorgrafik vor, Schriften werden schon lange in vektorisierter Form eingesetzt, um für Bildschirm und Drucker dieselben Definitionen zu verwenden.
Vektorgrafiken bestehen nicht aus einzelnen Pixeln, sondern bestehen im wesentlichen aus mathematischen Kurven, sogenannten Splines. Dabei handelt es sich um zusammengesetze parametrische Funktionen vierten Grades, die definiert werden durch Start- und Endpunkt sowie die Gradienten (Tangenten) an diesen Punkten. Für den Künstler ist dabei nur wichtig, dass er die Punkte einer solchen Linie frei bewegen und mit Hilfe von Zugpunkten ihrem Verlauf eine gewisse Krümmung geben kann.
Vektorgrafiken verwenden für ihr internes Koordinatensystem eine Auflösung, die hoch genug ist, um die Grafik auch noch als DIN-A1-Plakat stufenlos auszugeben (Allenfalls Farbverläufe stoßen hier an Grenzen).
Vektorgrafiken bieten also eine enorme Flexibilität für professionellen Design. Es gibt aber auch Nachteile:
- Das Erstellen von Vektorgrafiken erfordert Geduld und Erfahrung
- Vektorgrafiken bleiben schematisch, wirken oft künstlich (Plastik-Effekt)
- Die Anzahl der Objekttypen ist begrenzt - und damit die Ausdrucksmöglichkeit des Künstlers
- Fotorealistische Grafiken sind in der Regel nicht möglich
- Bei sehr kleinen Symbolen (<48x48) stößt die Skalierbarkeit an ihre Grenzen, so dass oft separate Pixelversionen erstellt werden müssen.
Dennoch ist es für moderne Designer unerlässlich, den Umgang mit Splines zu erlernen. Als Einstiegspunkt eignet sich die Bearbeitung internationalen Truetype-Zeichensätzen, denen deutschen Umlaute fehlen.
Propritären Vektorformate wie WMF oder CDR wurden in der Welt der freien Software von SVG als Standardformat abgelöst.
Anwendungen
Pixelgrafik
Vektorgrafik
Vektorfonts (Zeichensätze)
Vektorisierung
Beispiele
Lizenzrechtliches
- Es ist nicht erlaubt, Grafiken aus dem Netz einfach zu verwenden oder zu bearbeiten, sofern dies nicht ausdrücklich gestattest ist:
- Bilder unter GPL / GFDL dürfen verwendet werden, wenn die Hauptautoren genannt werden und das Ergebnis ebenfalls unter diese Lizenz gestellt wird
- PublicDomain-Grafiken dürfen ohne Einschränkung verwendet werden
- vgl. auch CreativeCommons, OpenContent, Debian-Desktop